Alltagshandeln

Textkörper

Betrachten wir den Alltag eines Menschen.

Man lebt zwischen den beiden Polen, dem des wahrhaftigen, was als Impulsen aus der eigenen Seele entspringt; Und dem dessen was die Umstände der durchs kollektiven erwarteten und erforderlichen Abläufe einem abfordern.

Dieser Zwiespalt ist einem oft nicht bewusst. Was ja auch ein Segen sein kann. Manch einer weiss von diesen Aspekte gar nichts. Aber hier soll es nur darum gehen, wie diese Abläufe bewusst(er) werden können und wie man diese Dilemmata angehen kann.

Der Mensch hat das Potential sich zur Freiheit hin zu entwickeln. Es kann hier keine statische Aussage geben, ob man einen freien Willen hat oder nicht. Soweit mal ein Aspekt, siehe dazu auch die "Philosophie der Freiheit" von Steiner.

Die Umstände des Lebens vorausnehmen, sie freiheitlich zu assimilieren und damit "die Bestimmung zu überholen", so könnte man das Ziel = den Weg benennen oder beschreiben.

Wir finden eine sehr schöne Allegorie bzw. Metapher in der Film-Trilogie "Matrix". Letzen Endes kehrt Frieden ein für alle Wesen, die im System verhafteten und die befreiten, immer da wo der freiheitliche seelen-Impuls des Menschen die Bestimmung umarmt und sie annimmt.

Spirituelle Praxis

Die Seele bzw das Unterbewusste funktioniert nicht nach rationeller Logik. Man kann mit dem Verstand nicht sich Zeit und Raum einteilen und wahre - im Sinne von innerlichen - Veränderungen im Leben können niemals geplant werden. Sie können nur im Hier und Jetzt unternommen werden, bzw. unterlassen werden;

Da man jedoch ebenso in einem Verstand zuhause ist, der auch benutzt werden will, allein schon deshalb weil durch die Hirnwindungen schließlich Blut fließt und er sich immer wieder zu Wort meldet, so ist der logische Weg ersichtlich. Man muss zwischen den Welten pendeln; Was bedeutet man gibt sich abwechselnd den höheren Mächten hin und im gegenzug ergreift man wieder selbst mit großem Elan das Ruder.

Diese Lebenspraxis ist sehr einfach. Man beginnt mit der nächsten sekunde, spendiert sie zum innehalten, kurz Augen schließen, tief ein- und ausatmen. Dann macht man wie gewohnt weiter. Sobald man wieder drandenkt, begibt man sich wiederum in die Sphäre der Ruhe; und so weiter, wenn möglich immer länger oder intensiver oder beides.

Der Effekt ist, dass man jeweils die Phasen des Tuns schon ein bisschen weiter zu seinem wahren Wesenskern dran ist.

TBC...

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