Wie kann man die seelische Ebene im Gespräch erreichen?

Gespeichert von admin am Fr., 26.07.2019 - 08:27

Anlass zu schreiben ist heute dieses Phänomen: Man hat sich mit jemand unterhalten, ein bekannter und hat über Lebensfelder gesprochene, z.B. die Kinder und die Schule; Und dabei ist man in Allerwelts-Geschimpfe abgedriftet. Hat Klischees benutzt. Oder hat sich in theatralische Schilderungen verloren. Also lamentiert und sich rhetorisch ergötzt, im Austausch. Nun so war es bei mir gestern;

Anstatt zu ermöglichen dass die eigene schöpferisch-seelische Ebene und die des Gegenüber sich begegnen und es neues entstehen lässt, in dem man dadurch die Worte und ihre Behutsamkeit und Achtsamkeit für das Wirken des anderen, einen Geist ermöglicht, so dass das Neue, das wahrhaftige in die Welt kommen kann und im Sozialen Organismus etwas sich weiter manifestiert.

Wie kann denn so etwas geschehen? Gibt es da Methoden, Hilfen, Techniken, etc. um in eine solche Gesprächs-Ebene zu kommen??

Dies ist die Frage die man sich stellen muss finde ich. Will ich mir stellen.

Tja, so auf Anhieb kam mir die Idee, dass man das Wesen des anderen als im Augenblick in seiner vollen Intention und Güte arbeitend, wirkend sich imaginieren sollte. Und seine Lebensgeschichte ansprechen. Also im Beispiel, dass derjenige ja selbst auf der Schule war.

Und anstatt zu lamentieren: „ ja ja, die freie Schule, die gegründet werden soll, wurde ein weiteres Jahr nicht genehmigt, blabla… dass ist ja wiederum keine Überraschung, das System, das starre wird weiter stärker.... (so wie die befreiten Geister weiter mehr werden), ...blabla...“ Anstatt dessen könnte man es ja dahin lenken dass man sagt, ja wo hast du am meisten gelernt für dich, fürs Leben, und wo hat es am meisten Freude bereitet?? Was waren da für Qualitäten gegeben??

War der Lehrer, der Onkel, Erzieher, wer auch immer, eher mehr bei sich, war er/sie in Freiheit, in innerlicher, und konnte er dir in einem Moment, in einer Stunde ohne (oder mit wenig) Zwang begegnen? Kann es sein dass da die Qualitäten lagen, die wirkend waren dass man hier wahrhaftig gelernt hatte?

Ja, oder?? Aber es gibt vielleicht noch paar andere Formulierungen, paar Umstände die förderlich waren.

So und nun kannst du, können wir ableiten, wie die Lernumgebungen hier und heute ausschauen sollen, wir können sie womöglich auch weiter konkret erschaffen.

Es ist durch diese Art des Dialogs nun ein Potential entstanden, dass einem Selbst und dem Anderen ermöglicht, in neuen Begegnungen dies weiter Wirklichkeit werden zu lassen und weiter weniger in Abstraktionen und Rhetorik abzudriften.