Ureigener Impuls als Kind - wie man wurde wer man ist

Gespeichert von admin am Do., 01.08.2019 - 13:46

Was ist der eigene, ursprünglich Impuls für das Leben, den man mit auf die Welt bringt? Und wie sind die Lebensumstände, durch die man geht?

Wie hängt das alles zusammen?

Ich setze als Diskussionsgrundlage voraus, eine geistige Welt, das Ich, das auf die Welt kommen will, sich inkarnieren will, um Erfahrung zu machen, um anderen Menschen Erfahrungen zu bereiten.

Dass die Lebensumstände so vorbereitet werden durch die astralische Welt, Wesen in einer geistigen Welt, von den Strukturen her, dies ist ebenso Voraussetzung für diese Gedankengänge. Dies wird durch hellsichtige Menschen und durch die Weisheitstraditionen so überliefert. Und kann ich teils bestätigen, weiteres ist für mich plausibel.

Die Lebensumstände sind strukturell gewählt. Das Äußerliche ändert sich im Zeitenlauf, bzw. ergibt sich natürlich durch all die vielen Entscheidungen die man trifft und noch vielmehr durch all die anderen Menschen, die ihre Wege gehen um einen herum, anfänglich die Eltern bzw. die sorge-treffenden Individuen.

Es soll hier darauf herauslaufen, dass man ja so wie man heute und hier dasteht, durch Einsicht und Erkenntnis, etliche Impulse hat für die Welt um Dinge zu transformieren, um die Welt "besser zu machen"; Die Erkenntnisse kamen vielfach dadurch dass man Dinge erlebt hat, die "nicht gut" waren, dass man Leiden erfahren hat. Nicht nur dadurch, sicherlich auch durch Nachdenken und damit zusammenhängend die Erzählungen anderer.

Man wurde also zu dem, der man ist - und ich möchte hier den Aspekt nehmen, dass man sehr gern nun der ist, der man ist - durch das was man erlebt hat. Es ist also nicht wegzudenken.

Und dass man es so erleben konnte, hat man strukturell sich selbst so vorbereitet, indem man sich in die Lebensumstände hinein inkarniert hat.

Nun gehe ich davon aus, dass ich, unter vielen anderen, die sozialen Umstände "verbessern" will, so dass weitere Individuen die nach mir geboren werden, oder schon sind und noch Kinder sind, Umstände haben, die sie weniger leiden lassen, die sie mehr fördern, die menschengerechter sind, wie sagen wir als Beispiel eine menschengerechtere Pädagogik, freie Schulen, etc. um einen Impuls von mir zu nennen.

Da dies ja nur schleppend voran geht, oder auch, je nach subjektivem Ermessen, eher "schlimmer" wird, und nun nahestehende Menschen betroffen sind, - wie die eigenen Kinder - kommt man in eine sehr grundlegende Fragestellung, also nämlich genau in die eingangs erläuterte Sicht - könnte man es als die Ebene des Karma bezeichnen? Und inwiefern die Dinge so sein müssen wie sie sind.

Oder genauer, was obliegt mir in der Welt, im Alltag zu vollziehen, wie obliegt mir zu leben, und was geht wohl darüber hinaus, ist eine mir selbst aufoktroyierte Haltung?

Es ist eine Sache, die einen wesensmäßig in einen direkten Dialog mit dem „geistigen Element“ bringt. Also die einen dazu bringt sich irgendwie mit dem Ursprung von Weisheit auseinanderzusetzen. Entweder man zweifelt oder man glaubt, man ist in Demut, oder,oder… ??

Man ist jedenfalls gefordert sich selbst zu positionieren, das Leben, den "Sinn" des Daseins, sich selbst immer wieder neu zu definieren, sich zu geben.

Um Frieden zu finden, zu haben, immer wieder aufs neue. Aus Prinzip. Denn ohne Frieden kann man nicht gut leben. Und kann schon gar nicht das ändern, da wirken, wo man denn nun tatsächlich könnte d.h. kann.

Würde man sich dem nagenden Zweifel und der Wut auf die schöpfenden Wesen oder auf die Welt als Ganzes, was auch immer das sein soll, hingeben, so wäre niemand geholfen.

Der umgekehrte Fall ist ja, dass man sich als Ich ziemlich aufgibt, dass man die Welt als „Maya“ bedingungslos und kampf- und zweifelsfrei hinnimmt und die Dinge mit Gott wegerklärt. Die Falle der Religionen, wenn man so will.

Dies ist so in etwas das Dilemma, dass ich hier schildern wollte. Hat wohl etwas mit der Formulierung "der kosmische Witz" zu tun, fällt mir gerade so ein. Dass es alles so verschachtelt ist, dass jedwede Anstrengung zu einer Position zukommen, die auf gewisse Weise einigermaßen endgültig ist, eine Lachnummer darstellt.

Tja, nun versuche ich zu einem gewissen abschließenden Satz, Statement, Fazit hier mit diesen Zeilen zu kommen.

Es gelingt aber nicht.

Doch. ;-)))

Ergänzung

eine kurze Zeit später fiel mir nun ein, ich habe etwas wesentliches ausgelassen:

Nämlich die daraus hervorgehende, schmerzliche-befreiende Einsicht, dass man den eigenen Kindern ihren Lebensweg, und den dazugehörigen Schmerz lassen muß.

Das ist auch insofern gut, als dass man sich nicht Vorwürfe machen muß dass man es für sie nicht besser gestalten kann.

Was natürlich unberührt bliebt ist der eigene Schmerz dass man sein Leben womöglich früher auf andere Bahnen hätte lenken können...

Grüße!