Lebenskunst

Textkörper

Der künstlerische Prozess, das Wirken als Lebenskünstler, also das eigenen Tun und Wirken von Tag zu Tag; In demjenigen werden die einzelnen Bereiche des (gesellschaftlichen) Lebens Eins.

Das Handeln geschieht im Sinne der sozialen Skulptur; Dies transzendiert dann die Polaritäten, eine Unterscheidung von privatem zu öffentlichem wird hinfällig; Freunde und Freundeskreise können zusammenfinden und -wachsen;

Die Kunst der Balance der Bedürfnisse

Die Kunst gut zu leben besteht wohl unter anderem darin die Sozialen Triebe und die Antisozialen in guter Balance zu halten. Also die Gemeinschaft zu suchen und zu stärken wenn es einem möglich ist und wenn man Rückzug braucht und Allein sein muss, dafür auch den Rahmen sich geschaffen zu haben und es zu tun.

Dies hat ja stark mit den Ebenen der Bedürfnisse des Menschen zu tun; Also wie zum Beispiel in der Bedürfnispyramide vn Maslow dargestellt. Sich die Bedürfnisse als universell zu denken und zu wissen dass diese geistigen gesetze in der Existenz des eigenen Individuums auch vollständig wirken; Was bedeutet das man nicht mit seinem Ego sein Leben steuern und kontrollieren kann, sondern in einen höheren Kontext eingebettet ist.

Lebenskunst - im Verhältnis zur Kunst allgemein

Der künstlerische Prozess, wie kann er beschrieben werden? Diese Fragestellung haben wohl schon viel untersucht. Wenn man ihn im Vergleich zum ökonomischen Handeln, zur Wissenschaft und Reflektion und anderen Bereichen des Lebens sieht, so sieht man seine Charakteristik, als das Tun um seiner Selbst willen, aus innerem Impuls, einfach um es zu tun.

So gesehen kann man Lebenskunst als Aufhebung der Verneinung des Lebens deuten. Was einhergeht mit der Aussage dass jeder Mensch mehr oder weniger ein Lebenskünstler ist; das Ersterben der Lebenskunst mündet in Zustände wie Depression und Suizidalität.

Mystik

Die Erfahrung des mystischen Bewusstseinszustandes ist charakterisiert darin dass die drei Elemente der Wahrnehmung zusammenfallen zu Einem: Der Wahrnehmende, das Wahrgenommene und der Prozess der Wahrnehmung werden Eins.

Dies auf die Kunst des Lebens umgemünzt, sagt aus: Der Lebende, das Lebenswerk und der Prozess des Lebens als solches werden Eins. Man sucht nicht, strebt nicht, man IST im hier und jetzt und mit dem was man tut, ist man Eins.

Ethischer Individualismus

Ethisches Handeln, Handeln oder Leben an sich, kann nur verstanden werden wenn man den Kosmos als Ganzes, als ein Geistiges begreift und danach strebt dies durch sein Erkennen vollständig zu umfassen. Dazu ist der Mensch fähig, der Mensch in der heutigen Zeit, die meisten, sind heutzutage an der Stelle, diese Gesetzmäßigkeiten vollständig zu durchdringen um so aus eigenem Antrieb zu handeln ohne dass es einer äußerlic hen Ethik bedarf. Das Selbst strebt in ethischer Hinsicht zu vollständiger In dividualisierung, dies nennt man ethischen Individualismus (Begriff aus dem Sozialimpuls der anthroposophischen Bewegung)

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